Nominierungen für den Grimme-Preis

Große Freude über zahlreiche Nominierungen für ARD-Produktionen beim diesjährigen Grimme-Preis

Das Grimme-Institut hat die Nominierungen zum 54. Grimme-Preis 2018 bekannt gegeben: Von den insgesamt 70 nominierten Produktionen fielen 47 auf ARD-Produktionen und -Koproduktionen.

Volker Herres, Programmdirektor Erstes Deutsches Fernsehen: „Mit Qualität zur Nummer Eins - dieser Slogan ist uns täglich Verpflichtung wie Ansporn. Umso mehr freut es uns, wenn die Jury des bedeutendsten deutschen Fernsehpreises sich bei zwei Dritteln aller Nominierungen für ARD-Produktionen entschieden hat. Die beiden Programmbereiche Information und Fiktion, die die DNA des Ersten ausmachen, wurden mit jeweils 16 Nominierungen bedacht. Ich gratuliere allen Nominierten und drücke die Daumen!"

Sechs Nominierungen für die ARD Degeto beim diesjährigen Grimme-Preis: Die Serien „Babylon Berlin" und „Das Verschwinden" haben sich gegen 27 Serienformate im Bereich „Fiktion" durchgesetzt. Außerdem sind die Koproduktionen „Katharina Luther" (MDR/ARD Degeto/BR/SWR), „Zuckersand" (BR/ARD Degeto/MDR), „Wunschkinder" (WDR/ARD Degeto) und „Der König von Berlin" (ARD Degeto/RBB) nominiert.

Christine Strobl, Geschäftsführerin der ARD Degeto, freut sich über die sechs Nominierungen: „Schon die Nominierung beim Grimme-Preis ist eine Auszeichnung für diese besonderen Produktionen und eine Anerkennung für die hervorragende Arbeit der Filmemacherinnen und Filmemacher in Zusammenarbeit mit unserer Redaktion."

„Babylon Berlin" ist eine Produktion von X Filme Creative Pool, ARD Degeto, Sky und Beta Film mit Förderung durch den Medienboard Berlin-Brandenburg, Creative Europe Media, die Film- und Medienstiftung NRW sowie dem German Motion Picture Fund. Regie und Buch: Tom Tykwer, Achim von Borries, Henk Handloegten. Die Redaktion verantwortet Christine Strobl, Sascha Schwingel, Carolin Haasis (ARD Degeto), Gebhard Henke, Caren Toennissen (WDR), Marcus Ammon, Frank Jastfelder (Sky Deutschland).

Die Miniserie „Das Verschwinden" ist eine 23/5 Filmproduktion in Koproduktion mit BR, ARD Degeto, NDR, SWR und Mia Film, Prag, gefördert durch FFF FilmFernsehFonds Bayern, Medienboard Berlin-Brandenburg, Tschechischer Staatsfonds der Kinematographie im Weltvertrieb von Beta Film. Regie führte Hans-Christian Schmid, der das Drehbuch gemeinsam mit Bernd Lange schrieb. Die Redaktion liegt bei Bettina Ricklefs, Claudia Simionescu (BR), Sascha Schwingel, Claudia Grässel (ARD Degeto), Christian Granderath, Sabine Holtgreve (NDR), Kerstin Freels (SWR).

„Katharina Luther" ist eine Koproduktion der EIKON mit Cross Media, Tellux Film und Conradfilm mit dem MDR, ARD Degeto, BR und SWR. Gefördert wurde die Produktion von der Mitteldeutschen Medienförderung und dem FilmFernsehFonds Bayern. Regie: Julia von Heinz, Buch: Christian Schnalke, Redaktion: Jana Brandt, Johanna Kraus (MDR), Christine Strobl (ARD Degeto), Claudia Simionescu (BR), Manfred Hattendorf (SWR).

„Zuckersand" wurde produziert von Claussen + Putz Filmproduktion im Auftrag von BR, ARD Degeto und MDR. Regie: Dirk Kummer, Buch: Dirk Kummer, Bert Koß, Redaktion: Claudia Simionescu (BR), Christine Strobl (ARD Degeto), Stephanie Dörner (MDR).

„Wunschkinder" ist eine Produktion von X Filme Creative Pool im Auftrag des WDR und der ARD Degeto. Regie: Emily Atef, Buch: Dorothee Schön, Redaktion: Götz Schmedes (WDR), Christine Strobl (ARD Degeto).

„Der König von Berlin" wurde produziert von der OLGA FILM im Auftrag von ARD Degeto und rbb. Regie und Buch: Lars Kraume, Redaktion: Josephine Schröder-Zebralla (rbb), Katja Kirchen (ARD Degeto).

Fünf funk-Formate sind beim 54. Grimme-Preis 2018 in der Kategorie „Kinder & Jugend“ nominiert. Nach der Auszeichnung für die erste Staffel „Wishlist“ in 2017, hat nun die zweite Staffel die Chance auf den renommierten Medien-Preis. Neben der Mystery-Serie haben auch „GERMANIA“, „Bongo Boulevard“, „Chili Chopstickz“ und „Die Frage“ eine Nominierung erhalten.

Über die nominierten Formate:

In der Webserie „Wishlist“ (Radio Bremen und MDR für funk) erfüllt eine mysteriöse App den Nutzern alle Wünsche – doch nicht ohne Gegenleistung. Die zweite Staffel führt tief in die dunkle Welt der App.

„GERMANIA“ (ZDF für funk) zeichnet ein aktuelles Portrait von Deutschland – und das ausschließlich durch die Augen von Menschen mit Migrationshintergrund. Shirin David, Nimo, Celo & Abdi oder Eko Fresh verraten ihre persönliche Geschichte, sprechen über ihr Identitätsgefühl und beschreiben deutsche Marotten. Das kann mal lustig und mal ernst sein. Im Fokus steht nicht die Flüchtlingsdebatte, sondern der Fakt, dass Deutschland längst ein Einwanderungsland ist und wir schon lange in einer multikulturellen Gesellschaft leben.

„Bongo Boulevard“ (funk) ist eine Promo-Pause. Ein Ort voller Instrumente – an dem die Werbung draußen bleiben muss. Und es wieder um das geht, um was es bei Musikern gehen sollte: Musik. Und echte Momente zwischen Menschen. Alle zwei Wochen jammen die Gastgeber Marti Fischer und Marie Meimberg mit Stars von großen Bühnen und spannenden Hinterhof-Tonstudios.

„Die Frage“ (BR für funk): Es gibt diese großen, kniffligen Fragen, auf die es keine einfachen Antworten gibt. Wie komme ich mit dem Tod klar? Was ist so geil an einem Fetisch? Muss ich Angst vor der Psychiatrie haben? Michael Bartlewski sucht Antworten auf diese Fragen, Woche für Woche. Er gibt sich nicht mit einfachen Antworten zufrieden – er probiert lieber aus, bohrt nach und geht dahin, wo’s auch mal unangenehm wird. Michael fragt keine Experten, er ist vor allem dabei: in der Psychiatrie, auf der Fetisch-Party, im Rettungshubschrauber.

„Chili Chopstickz“ (funk) bedient sich bei seinen actiongeladenen Kurzfilmen der Animation, Visual Effects und sonstigen Spielereien, die dem Zuschauer richtig gute Unterhaltung garantieren. Dabei gewährt er auch einen Blick hinter die Kulissen und zeigt, welche filmischen Tricks dahinter stecken.

Auch von KiKA gehen gleich zwei Formate ins Rennen: Die Koproduktion von KiKA, rbb, hr und ZDF „ICH bin ICH“ sowie die Folge „Brickfilm“ des Medienmagazins „Timster“, gemeinschaftlich produziert von KiKA, rbb und NDR, sind unter den Auserwählten in der Kategorie „Kinder & Jugend“.

Neben „Timster“ und „ICH bin ICH“ sind auch „5Vor12“ (BR), die „PUR+“-Folge „Was stimmt mit mir nicht?“ (ZDF), „Schau in meine Welt: Valentin und Yannick – Wir wollen tanzen“ (hr), sowie „Wissen macht AH!“ (WDR) in dieser Kategorie nominiert.

Die in der Medienbranche viel beachtete Preisverleihung findet seit 54 Jahren im nordrhein-westfälischen Marl statt. Für die Auswahl der Formate sind vor allem Qualität und Anspruch von Bedeutung. Ab dem 27. Januar tagen die Jurys, die insgesamt bis zu 16 Grimme-Preise vergeben können.

Hier können Sie die Nominierungen der einzelnen ARD-Landesrundfunkanstalten nachlesen:

> Bayerischer Rundfunk

> Hessischer Rundfunk

> Mitteldeutscher Rundfunk

> Norddeutscher Rundfunk

> Radio Bremen

> Rundfunk Berlin Brandenburg

> Südwestrundfunk

> Westdeutscher Rundfunk

Die Bekanntgabe der Preise findet am 14. März im Essener Grillo-Theater statt.

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