Pressefreiheit

Zwei Journalisten, vier Wochen, 6.000 Kilometer: Pressefreiheits-Check von „Zapp“ und Radioeins

Mächtige, die Medien in ihrem Sinn zu steuern versuchen, gegängelte und gedemütigte Reporter - sie gibt es nicht nur in fernen Weltgegenden, sondern auch mitten in Europa. Für „Zapp“, das Medienmagazin des NDR Fernsehens, und das „Medienmagazin“ von Radioeins (rbb) sind Daniel Bouhs und Jörg Wagner am Mittwoch, 5. Juli, zu einem vierwöchigen Pressefreiheits-Check gestartet: Sie besuchen Journalisten in fünf Ländern, die die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ in ihrem aktuellen internationalen Pressefreiheits-Ranking innerhalb der Europäischen Union weit hinten listet: Italien (Platz 52), Polen (54), Ungarn (71), Griechenland (88) und Bulgarien (109).

Wie frei ist die Presse in diesen Ländern? Unter welchen Bedingungen arbeiten dort Journalistinnen und Journalisten? Wer bestimmt über die Agenda und die Chefetagen der Medien? Und wie sehr vertraut die Bevölkerung angesichts dieser Entwicklungen „ihren“ Medien noch? Die Reporter von NDR und rbb berichten von der Reise – erste Station ist die polnische Hauptstadt Warschau - sonnabends im „Medienmagazin“ von Radioeins (jeweils 18 bis 19 Uhr) und im Onlineangebot von „Zapp“ und von Radioeins. Zudem melden sich die beiden Reisenden auch von unterwegs mit Schalten zum Inforadio des rbb. Eine Zusammenfassung ihrer Eindrücke sendet „Zapp“ am Mittwoch, 23. August, um 23.20 Uhr im NDR Fernsehen. Das Radioprogramm NDR Info geht am selben Tag bilanzierend auf die Aktion ein: im Tagesprogramm und abends ab 20.30 in der Sendung „Das Forum“.

„Alles in allem können wir in Deutschland noch immer sehr frei arbeiten“, so NDR Journalist Bouhs vor der Abreise. „Das ist selbst in der EU leider keine Selbstverständlichkeit. Dazu wollen wir eigene Eindrücke sammeln.“ rbb-Journalist Wagner betont, dass sich die Route zwar am Ranking von Reporter ohne Grenzen orientiert, diese Rangliste aber einem Check unterzogen wird: „Wir werden uns die Situation in einigen der EU-Schlusslichter ansehen und dabei auch hinterfragen, ob die Platzierung gerecht ist.“

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