FAQ DVB-T2 HD

Was bedeutet DVB-T(2)?

Der Begriff DVB-T bezeichnet die terrestrische Verbreitung digitaler Fernsehsignale über Antenne. DVB-T2 steht als Abkürzung für Digital Video Broadcasting - terrestrial, 2nd generation.

Wofür steht die Bezeichnung "DVB-T2 HD"?

DVB-T2 HD ist eine Initiative von ARD, den Medienanstalten, der Mediengruppe RTL Deutschland, ProSiebenSat.1 Media AG, VPRT und ZDF. Die deutschen TV-Veranstalter haben unter dem Label „DVB-T2 HD“ eine senderübergreifende Initiative zur kommunikativen Begleitung der bevorstehenden Änderungen in der digital-terrestrischen Verbreitung (DVB-T) ins Leben gerufen.

Als Orientierungshilfe für Zuschauerinnen und Zuschauer für den Kauf von Endgeräten hat die gemeinsame Initiative ein Logo unter dem gleichlautenden Namen „DVB-T2 HD“ geschaffen. Das Logo signalisiert: Dieses Gerät ist uneingeschränkt kompatibel zu den neuen in Deutschland eingesetzten Standards.

Empfangsgeräte, die das DVB-T2 HD-Logo tragen, können zukünftig alle Programme der ARD - die über DVB-T2 im jeweiligen Sendegebiet übertragen werden - darstellen und unterstützen zudem alle Zusatzdienste der ARD.

Wann erfolgt die Umstellung auf DVB-T2 HD?

Die Abschaltung des DVB-T-Signals erfolgt in den betroffenen Gebieten in der Nacht vom 28. auf den 29. März ab 00:00 Uhr. Der Bildschirm kann ab dieser Uhrzeit zu jedem Zeitpunkt schwarz werden.

Die anschließende Umstellung dauert wenige Stunden. Bereits ab 12 Uhr des 29. März sollte das vollständige Programmangebot verfügbar sein. Erst zu diesem Zeitpunkt sollte ein Sendersuchlauf durchgeführt werden.

Warum sehe ich seit dem 29. März kein Fernsehprogramm mehr?

Die Verbreitung von DVB-T wurde in vielen Teilen Deutschlands eingestellt. Es wird ein neues Empfangsgerät das DVB-T2 HD-fähig ist benötigt.

Warum sehe ich seit dem 29. März kein Fernsehprogramm mehr, obwohl ich bereits auf DVB-T2 HD umgestellt habe?

Aufgrund der Neuaufschaltung des kompletten Programmangebots und damit verbundener Frequenzwechsel, muss ein Sendersuchlauf am Empfangsgerät durchgeführt werden.

Warum sehe ich bei manchen Programmplätzen eine blaue Tafel? Warum steht hinter machen Programmnamen „Internet“?

Es handelt sich hier um - zusätzlich zu den über DVB-T2 HD übertragenen Programmen - weitere Angebote der ARD. Um diese nutzen zu können, muss das Empfangsgerät HbbTV-fähig und ans Internet angeschlossen sein.

Wird es weitere öffentlich-rechtliche Programmangebote geben? Was sind Internet Linked Services?

Im Sendegebiet des BR und des WDR werden einzelne Dritte Programme und zum Teil auch Hörfunk-Programme über s.g. Internet Linked Services angeboten. Dabei werden Live-Streams aus dem Internet per HbbTV-Funktion (siehe Technik) auf dem Fernseher dargestellt.

Voraussetzung ist eine Set-Top-Box oder ein Fernseher mit integrierter HbbTV-Funktion und einem Internetanschluss. Für eine reibungslose Datenübertragung sollten dauerhaft 6 mbit verfügbar sein.

Beim Aufruf des Angebots kann es zu kurzen Ladezeiten kommen.
Zuschauerinnen und Zuschauer erkennen diese Programme am Zusatz „Internet“ hinter dem Programmnamen und sehen folgende Tafel:

Was ist der Unterschied zwischen DVB-T und DVB-T2 HD?

Bei DVB-T2 handelt es sich um eine Weiterentwicklung des Übertragungsstandards DVB-T, durch den deutlich höhere Datenraten je Multiplex bei einer vergleichbaren Versorgung erreicht werden können. Die dadurch gewonnene Datenrate soll in Deutschland dazu genutzt werden, die Programmvielfalt nund Bildqualität zu erhöhen.

Bei DVB-T2 HD ändert sich der technische Standard für die Bildcodierung (HEVC gegenüber MPEG-2) sowie für die terrestrische Übertragung (DVB-T2 statt DVB-T). Die Verwendung des hocheffizienten Kompressionsverfahrens HEVC/H.265 (High Efficiency Video Coding) ermöglicht es, Programminhalte in HD-Qualität zu übertragen.

Warum erfolgt die Umstellung auf DVB-T2 HD?

Zur Förderung des Breitbandinternetausbaus in den ländlichen Regionen Deutschlands hat die Bundesregierung beschlossen, einen Teil der bisher für DVB-T genutzten Übertragungsfrequenzen auf den Mobilfunk umzuwidmen. Darüber hinaus ist die Bereitstellung eines größeren Programmangebotes oder HDTV über DVB-T nicht möglich. Um zukunftsfähig zu bleiben, setzt die ARD - wie alle deutschen TV-Veranstalter - auf den Nachfolgestandard DVB-T2 HD.

Warum beteiligt sich die ARD an der Umstellung auf DVB-T2 HD?

DVB-T2 HD ermöglicht auch über Fernsehterrestrik den HDTV-Empfang. Außerdem gibt es eine größere Programmvielfalt und einen verbesserten mobilen Empfang.

Die ARD wird in mehreren Schritten, beginnend ab dem 29. März 2017, auf DVB-T2 HD umsteigen. Der Umstieg soll bis Mitte 2019 abgeschlossen sein.

Darin sieht die ARD den richtigen Entwicklungsschritt, um die Fernsehterrestrik auch in Zukunft zu sichern. Von der Umstellung auf DVB-T2 HD werden alle Programme der ARD – Das Erste, die Dritten Programme, die Gemeinschaftsprogramme sowie die Partnerprogramme, betroffen sein.

Ab wann steht DVB-T2 zur Verfügung und wie lange gibt es noch DVB-T?

Der Regelbetrieb von DVB-T2 HD beginnt am 29. März 2017. In den Ballungszentren sind ab diesem Zeitpunkt rund 40 öffentlich-rechtliche und private Programme in HD empfangbar. Die Umstellung weiterer Regionen erfolgt im Zeitraum von Ende 2017 bis Mitte 2019.

Mit der Umstellung auf DVB-T2 HD endet die Verbreitung der Programme im bisherigen DVB-T Standard. Rüsten Sie daher rechtzeitig um!

Kann DVB-T2 bereits vor dem Regelbetrieb getestet werden?

Ja. Dem Regelbetrieb vorangestellt ist die erste Stufe von DVB-T2. Das Startpaket ist in einzelnen Regionen seit 31. Mai 2016 verfügbar und enthält die HD-Programme Das Erste, RTL, ProSieben, SAT.1, VOX und ZDF. Dieses Angebot besteht parallel zur bestehenden DVB-T-Verbreitung. Sie können schon jetzt ein passendes DVb-T2-Empfangsgerät kaufen, denn dieses ist auch in der Lage, DVB-T-Signale darzustellen. Am 29. März, wenn der Regelbetrieb startet, kommt dann auf Sie lediglich ein Sendersuchlauf zu.

Die erste Stufe ist ein Angebot des Sendernetzbetreibers Media Broadcast. Es wird in folgenden Regionen zu empfangen sein:

Norden: Bremen/Unterweser, Hamburg/Lübeck, Hannover/Braunschweig, Kiel, Rostock/Schwerin
Osten: Berlin/Potsdam, Jena, Leipzig/Halle, Magdeburg,
Süden: Baden-Baden, München/Südbayern, Nürnberg, Saarbrücken, Stuttgart
Westen: Aachen/Köln/Bonn/Düsseldorf, Rhein/Main, Ruhrgebiet

Welche Programme sind künftig über Antenne zu empfangen?

Bundesweit werden Das Erste, ONE (ehemals Einsfestival), tagesschau 24 (außer im Saarland) und die Partnerprogramme 3sat, ARTE, KiKA und Phoenix zu empfangen sein. Zusätzlich werden – je nach Bundesland – bis zu sechs weitere Dritte Programme bzw. ARD alpha übertragen.

Über den Empfangs-Check können Sie mittels Ihrer Postleitzahl nachlesen, welche Programme in Ihrer Region zu sehen sein werden.

Sind die ARD-Programm über DVB-T2 HD frei empfangbar?

Ja. Alle über DVB-T2 empfangbaren ARD-Programme stehen kostenfrei und unverschlüsselt in HD-Qualität zur Verfügung.

Welche weiteren Dienste werden über DVB-T2 HD angeboten?

Wie bei DVB-T werden die TV-Programme auch in Zukunft über DVB-T2 mit Zusatzdiensten wie beispielsweise HbbTV, EPG, Audiodeskription und Teletext angeboten.

Welche Empfangsgeräte werden für DVB-T2 HD benötigt?

Die Nutzung von DVB-T2 HD erfordert ein neues Empfangsgerät. Es gibt mindestens drei Endgeräteklassen. Diese unterscheiden sich in der maximalen Anzahl der zu empfangenden Programme. Die öffentlich-rechtlichen Programme von ARD und ZDF sind auf allen Geräteklassen immer kostenfrei und unverschlüsselt zu empfangen!

Folgende Endgeräte werden am Markt angeboten:

Free-to-Air (tragen nicht das grüne DVB-T2 HD-Logo)
Diese Geräteklasse ermöglicht den Empfang aller unverschlüsselten Programme, die über DVB-T2 ausgestrahlt werden. Dies werden vor allem die Programme von ARD und ZDF sein. Erste Endgeräte (Set-Top-Boxen) sind bereits im Fachhandel erhältlich.

Ein Empfang verschlüsselter privater Programmangebote ist NICHT möglich und auch zukünftig nicht nachrüstbar.

Endgeräte mit grünem DVB-T2 HD-Logo
Diese Geräteklasse ermöglicht den Empfang aller unverschlüsselten Programme, die über DVB-T2 ausgestrahlt werden. Dies werden vor allem die Programme von ARD und ZDF sein. Erste Endgeräte (Fernseher und Set-Top-Boxen) sind bereits im Fachhandel erhältlich.

Ein Empfang verschlüsselter privater Programmangebote ist grundsätzlich möglich, es bedarf jedoch der zusätzlichen Anschaffung eines Entschlüsselungsmoduls (Extrakosten) des Plattformbetreibers.

Endgeräte mit Logo des Plattformbetreibers Media Broadcast
Diese Geräteklasse ermöglicht den Empfang aller Programme (unverschlüsselt und verschlüsselt) ohne zusätzliches Entschlüsselungsmodul. Endgeräte (Set-Top-Boxen und Entschlüsselungsmodule) sollen spätestens zum Start der ersten Stufe verfügbar sein.

Wie kann ich DVB-T2 HD unterwegs nutzen?

Im Handel sind diverse DVB-T2-fähige Sticks für die Nutzung Notebooks und Tablets erhältlich. Diese sind entweder schon direkt mit einer Antenne ausgestattet oder müssen mit einer passenden kleinen Antenne verbunden werden.

Mit den Sticks empfangen Sie das für das jeweilige Gebiet vorgesehene öffentlich-rechtliche Programm. Bitte beachten Sie, dass der Empfang nur in Deutschland möglich ist.

Das Antennenfernsehen benötigt keine Bandbreite. Ihre Datenvolumen bleibt vom TV-Empfang also unberührt.

Worauf sollte beim Kauf eines Empfangsgerätes für DVB-T2 geachtet werden?

Grundsätzlich sollte man bei der Anschaffung eines Empfangsgerätes für DVB-T2 darauf achten, dass es den HEVC/H.265-Codec unterstützt.
Das grüne Logo gibt als eindeutiges Indiz Auskunft darüber, dass dieses Endgerät die deutschen Spezifikationen erfüllen.

Entsprechende Empfangsgeräte mit dem grünen DVB-T2 HD Logo sind bereits seit Mitte 2016 im Handel verfügbar.

Wer auf die Darstellung von Untertiteln angewiesen ist, sollte darauf achten, dass das Gerät über die HbbTV-Funktionalität der neuesten Generation verfügt (HbbTV 2.). Damit können Sie sowohl über eine Internetverbindung als auch offline die Untertitel-Applikation über HbbTV nutzen. Diese ist auf persönliche Bedürfnisse anpassbar.

Kann ich meinen bisherigen DVB-T Empfänger weiterhin nutzen?

Nein. Durch die Verwendung der neuen Modulations- und Kompressionsverfahren HEVC bei DVB-T2 wird dies nicht möglich sein. Fernsehgeräte können jedoch durch die Zuhilfenahme von DVB-T2-Receivern (Set-Top-Boxen) weiterhin genutzt werden.

Wird für jedes Fernsehgerät ein entsprechendes Empfangsgerät benötigt?

Ja. Jedes Fernsehgerät, das nicht über einen integrierten DVB-T2 HD-Empfänger verfügt, benötigt ein separates Empfangsgerät (z. B. Set-Top-Box).

Kann ich meine bisher verwendete Antenne für DVB-T2 weiterhin nutzen?

In den meisten Fällen ja. Wie für DVB-T ist für den Empfang von DVB-T2 eine Antenne für den UHF-Bereich notwendig.

Der Empfang von DVB-T2 HD soll in der Regel mit dem gleichen Antennenaufwand möglich sein, der auch heute von Nutzerinnen und Nutzern für DVB-T aufgewendet wird (Empfang mit Zimmerantenne in den Ballungsräumen, Empfang mit Außen- oder Dachantenne in der Fläche). Welche Antennenart für welche Region optimal ist, kann dem Empfangs-Check über die Eingabe der Postleitzahl entnommen werden.

Welche Bildauflösung werden die ARD-Programme über DVB-T2 HD haben?

Die ARD wird ihre Programme über DVB-T2 in allen Regionen in HD verbreiten. Mit der Umstellung auf DVB-T2 HD können erstmals alle regional verfügbaren ARD-Programme in Full HD (1080p50 - bedeutet 1080 Bildpunkte im Vollbildverfahren und 50 Vollbilder pro Sekunde) empfangen werden.

Welche Auswirkungen hat der Wegfall des 700 MHz-Bandes auf die digital-terrestrische Rundfunkverbreitung?

Durch den Wegfall des 700 MHz-Bandes (Kanäle 49 – 60) verbleiben für den digital-terrestrischen Rundfunk nur noch die Kanäle 21 – 48. Dies erfordert eine aufwändige Umplanung der Frequenzen, die bei Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Frequenzwechseln führen wird. Diese sollen möglichst im Zuge der DVB-T2-Umstellung erfolgen.

In manchen Regionen wird es sich im Laufe der Migration jedoch nicht vermeiden lassen, einzelne Multiplexe auch während des DVB-T- bzw. DVB-T2-Regelbetriebes auf andere Kanäle/Frequenzen umzustellen.

Wie kann ich Untertitel nutzen?

Das neue Antennenfernsehen bietet zwei Möglichkeiten der Untertitelnutzung an.

1. Sie können die Videotexttafel 150 zuschalten.

2. Sie können die Untertitel-App über HbbTV nutzen. Hierfür ist es nötig, dass Ihr DVB-T2-Empfangsgerät auch HbbTV-fähig und mit dem Internet verbunden ist. Mit der roten Farbtaste Ihrer Fernbedienung können Sie dann die ARD-Startleiste starten und direkt in der UT-App die Untertitel aktivieren und nach Ihren Bedürfnisse anpassen.

Geräte der neuesten Generation verfügen über den erneuerten Standard HbbTV 2.0. Hierüber ist es möglich, die Untertitel-App auch offline zu nutzen. Bitte lassen Sie sich im Handel beraten!

Kann ich meinen Fernseher mit Scart-Anschluss weiterhin nutzen?

Ja, im Handel gibt es auch einige DVB-T2-fähige Set-Top-Boxen mit Scart-Anschluss, die Sie an Ihren Fernseher anschließen können.

HD ist über Scart jedoch nicht möglich.

Lassen Sie sich im Handel beraten, welches Gerät das Richtige für Sie ist.

Wie kann überprüft werden, welcher Starttermin für einzelne Regionen gilt?

Im Empfangs-Check kann mit Hilfe einer Postleitzahlensuche der entsprechende Starttermin sowie die zukünftig zur Verfügung stehenden Programme überprüft werden. Zusätzlich gibt die Seite Auskunft zur benötigten Antennenart (Zimmer-, Haus-, oder Dachantenne), wobei gilt, dass Zuschauerinnen und Zuschauer, die von DVB-T zu T2 HD wechseln, keine neue Antenne benötigen.

Was ist freenetTV?

freenetTV ist der Name der Plattform unter der zukünftig die privaten Programme verschlüsselt über DVB-T2 HD zu empfangen sind.

Das Logo freenetTV kennzeichnet ab sofort Set-Top-Boxen mit integriertem Entschlüsselungsmodul und CI+Module die zum Empfang der privaten Programme eingesetzt werden können (vgl. Empfangstechnik)

Die Marke wurde am 02.05.2016 offiziell vorgestellt.

Was wird zum Empfang der Internet-Linked-Services/HbbTV-Live-Streams benötigt?

Beim Kauf des neuen Empfangsgeräts sollte am besten immer auf die HbbTV-Funktionalität geachtet werden. Nur mit solchen Endgeräten lassen sich Funktionen wie Mediatheken oder Live-Streams nutzen.

Ob ein Gerät diese Funktionen unterstützt, sollte im Fachhandel erfragt werden!

Kann ein vorhandener Video- oder DVD-Recorder weiter genutzt werden?

Sofern das vorhandene Aufnahmegerät eine Aufnahme von einer externen Quelle zulässt, können die Geräte auch weiterhin zum Aufzeichnen von Programmen genutzt werden.

Viele DVB-T2 HD-Set-Top-Boxen bieten auch eine so genannte PVR-Funktion (Personal Video Recorder). In der Regel wird dazu eine Festplatte oder ein Speicherstick mit USB-Anschluss direkt mit der Set-Top-Box verbunden und ermöglicht so eine Aufnahme von Programmen direkt mit dem Empfangsgerät, also ohne zusätzlichen Video- oder DVD-Recorder.

Warum kommt es zu Störungen des DVB-T2 HD-Signals, wo das bisherige DVB-T-Signal störungsfrei zu empfangen war?

Viele DVB-T-Haushalte nutzen eine aktive Antenne mit – individuell oder fest eingestellter – Verstärkerfunktion die für den bisherigen Empfang optimal platziert und eingestellt worden ist. Da DVB-T2 HD verglichen mit DVB-T „störungsunempfindlicher“ ist, kann eine zu hoch eingestellte Verstärkung an der Antenne zu Bildaussetzern oder gar Schwarzbild führen. In diesem Fall sollte die Verstärkerfunktion heruntergeregelt werden, oder – falls nicht individuell regelbar – diese abgeschaltet werden.

Warum werden bei einigen Set-Top-Box nur bei manchen Programmen der Surroundsound/Mehrkanalton wiedergeben obwohl dies für deutlich mehr Programme/Sendungen angegeben ist?

Nicht alle Set-Top-Boxen geben den Surroundsound/Mehrkanalton aller Programme korrekt aus. In der Regel treten diese Probleme bei Geräten im unteren Preissegment und den Programmen auf, die das Tonformat AAC nutzen. Die Ausstrahlung ist standardkonform, wird aber von den betroffenen Geräten trotzdem nicht richtig wiedergegeben.

Die Problembeseitigung kann daher nur vom Hersteller erledigt werden. Bitte wenden Sie sich bei Tonproblemen mit Ihrer Set-Top-Box an den jeweiligen Hersteller. Unseres Wissens ist dort das Problem erkannt und es wird bereits daran gearbeitet.

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