Von A bis Z - Glossar

Antenne

Eine Antenne ist eine technische Vorrichtung zum Senden und Empfangen elektromagnetischer Signale. Dabei fungiert die Antenne als Signalwandler. Leitungsgebundene Wellen werden beim Senden in Freiraumwellen gewandelt, Freiraumwellen beim Empfangen wiederum in leitungsgebundene elektromagnetische Wellen.

Je nach Signalstärke können Antennen sehr klein sein (Zimmerantenne), aber auch groß und viel verzweigt (Dachantenne).

Antennen werden unter anderem sowohl in der Kommunikation (z.B. Mobilfunk) als auch im Rundfunk (Hörfunk + Fernsehen) verwendet.

CI+ Modul

CI ist die Abkürzung für "Common Interface" und bezeichnet eine allgemeine Schnittstelle.

In vielen Receivern und Fernsehgeräten der neuen Generation gibt es mittlerweile einen sogenannten CI-Schacht. Die kreditkartengroßen Plastikkarten, die in den schlitzartigen Schacht gesteckt werden, heißen CI-Module.

Bei CI+ (CI Plus) handelt es sich um eine Weiterentwicklung des DVB-CI-Standards.

CI+ Schacht

CI+ (CI Plus) ist eine Schnittstelle für den digitalen Fernsehempfang, die eine Erweiterung der Funktionen möglich macht.

Den Zugang zur CI+-Schnittstelle bietet der CI-Schacht, ein eher unscheinbarer Schlitz seitlich oder an der Rückseite des digitalen Empfangsgeräts (z.B. Receiver oder Fernseher). Dort können passende CI(+)-Module eingeführt werden.

Digitales Fernsehen

Das "digitale Fernsehen" basiert auf der Umwandlung von Bild und Ton in die ziffernmäßige Form (Binärcode). Es ermöglicht die gleichzeitige Übertragung von Fernsehen, Hörfunk und fernsehgebundenen Zusatzdiensten (» ITV). Die Daten werden unter Verwendung moderner Kodierverfahren komprimiert und im DVB-Standard übertragen. Wo bislang ein analoges Programm verbreitet wurde, sind jetzt über die gleiche Bandbreite bis zu fünf digitale Programme zu empfangen. Der Effekt: eine größere Programmvielfalt und eine hervorragende Bild- und Tonqualität.

Seit 2012 wird das Fernsehsignal in Deutschland via Satellit jetzt nur noch digital verbreitet. Inzwischen ist nahezu das gesamte ARD-Programmbouquet in HD-Qualtität zu empfangen, ausgewiesen durch die HD-Kennung am obereb rechten Bildrand.

Mit dem neuen Antennenstandard DVB-T2 HD erhalten Nutzer dieses Verbreitungsweges alle Programme nur noch in HD-Qualtität.

Digital Video Broadcasting (DVB)

"DVB" bezeichnet technische Standards zur digitalen Übertragung von Fernseh- und Radioprogrammen und von fernsehgebundenen Zusatzdiensten.

DVB-Standards wurden unter anderem für die Verbreitung über Satellit, Kabel und Antenne konzipiert. Sie übertragen Bild und Ton in einer höheren Qualität, als auf analogem Wege möglich ist. Zudem nutzt DVB die vorhandene Bandbreite besser aus (» Digitales Fernsehen). Die DVB-Standards gehen zurück auf eine europäische Initiative und sind heute für digitales Fernsehen und digitalen Hörfunk weltweit verbreitet.

DVB-T

DVB-T steht für „Digital Video Broadcasting Terrestrial“ und bezeichnet die Funkübertragung von digitalen Hörfunk- und Fernsehsignalen über Antenne. Die genutzten Übertragungsfrequenzen entsprechen den UHF- und VHF-Frequenzbereichen, die auch für den analogen Rundfunk genutzt werden.

DVB-T endet mit der Umstellung auf DVB-T2 ab 29. März 2017.

DVB-T2 HD

"DVB-T2 HD" ist die Nachfolgegeneration des digitales Antennenfernsehen DVB-T, das terrestrisch zu den Empfangsgeräten übertragen wird. In Kombination mit dem Videokomprimierverfahren HEVC ist es möglich, Signale effizienter zu verarbeiten. Damit kann eine größere Programmvielfalt erwartet werden. Darüber hinaus ist DVB-T2 HD der erste Verbreitungsweg in Deutschland, über den das Programm der ARD ausschließlich in Full HD angeboten wird.

Ab 29. März 2017 wird das neue Antennenfernsehen im Regelbetrieb Deutschland eingeführt. Zunächst werden die Ballungszentren umgestellt, anschließend die mittleren Regionen. Bis Mitte 2019 wird auch die Fläche mit DVB-T2 HD versorgt.

Gleichzeitig wird DVB-T abgeschaltet.

Mehr Informationen finden Sie hier.

freenet TV

freenet TV ist die Bezeichnung der kostenpflichtigen DVB-T2-Plattform von Media Broadcast.

Gegen ein technisches Entgelt von ca. 69 Euro im Jahr ermöglicht freenet TV mittels Entschüsselungscode den Zugang zu den kostenpflichtig verschlüsselten Privatsendern in HD.

Die öffentlich-rechtlichen Rundfunkprogramme sind frei verfügbar und können unabhängig von freenet TV ohne laufende Zusatzkosten empfangen werden.

Full HD

Full HD ist die Abkürzung für „Full High Definition“ und bedeutet vollständig hochauflösend.

Mit Full HD wird die Eigenschaft eines HDTV-fähigen Gerätes bezeichnet, das eine HD-Auflösung von 1920 × 1080 Pixeln bei 50 übertragenen Vollbildern pro Sekunde ausgeben und aufzeichnen kann. Diese Pixelzahl entspricht der Anzahl, die Flachbildfernseher der neuen Generation darstellen können.

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