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Ein "digitaler Datenträger" ist ein Medium, auf dem sich Daten speichern lassen. Diese Daten können ohne Qualitätseinbuße wieder abgerufen werden. Die wichtigsten optischen Datenträger für Filme sind die DVD und die Blu-ray Disc.
DVD
Die "DVD" (Digital Versatile Disc) ist wie die CD ein digitales Speichermedium, das aber über eine deutlich höhere Speicherkapazität verfügt. Je nach Beschichtung und Ausführung lassen sich darauf bis zu 17 Gigabyte Daten speichern. Fernsehsendungen und Kinofilme finden auf einer DVD in hoher Qualität inklusive diverser Extras Platz.
BLU-RAY DISC
Die "Blu-ray Disc" ist das Nachfolgeformat der DVD. Sie verfügt über ein vielfach höheres Speichervolumen. Filme in HD-Qualität sind auf Blu-ray Discs gespeichert und auf einem Blu-ray-Player abspielbar.
Das "digitale Fernsehen" basiert auf der Umwandlung von Bild und Ton in die ziffernmäßige Form (Binärcode). Es ermöglicht die gleichzeitige Übertragung von Fernsehen, Hörfunk und fernsehgebundenen Zusatzdiensten (» ITV). Die Daten werden unter Verwendung moderner Kodierverfahren komprimiert und im DVB-Standard übertragen. Wo bislang ein analoges Programm verbreitet wurde, sind jetzt über die gleiche Bandbreite bis zu fünf digitale Programme zu empfangen. Der Effekt: eine größere Programmvielfalt und eine hervorragende Bild- und Tonqualität.
Bis zum 30. April 2012 schalten alle deutschen Programmanbieter das analoge Satellitenfernsehen ab. In Deutschland wird das Fernsehen via Satellit dann nur noch digital verbreitet.
Der digitalen Übertragungstechnik gehört bei der ARD die Zukunft: Nach der erfolgreichen Einführung von Das Erste HD und ARTE HD werden ab Mai 2012 weitere Programme der ARD in HD-Qualität zu empfangen sein, ab Anfang 2014 nahezu das gesamte ARD-Programmbouquet.
Digitalradio steht für die Verknüpfung des Hörfunks mit programmbegleitenden Texten, Bildern und Daten sowie der Möglichkeit für die Hörerinnen und Hörer, interaktiv auf das laufende Programm zuzugreifen.
Das so erweiterte Programm gehört zum Regelangebot der ARD-Anstalten – mit vertiefenden Informationen zum aktuellen Beitrag, mit Audio-Angeboten zum Nachhören unterwegs, mit elektronischem Programmführer oder "Slideshows", die zum Beispiel Cover-Fotos zum Musiktitel zeigen oder die Blitztabelle während der Fußballreportage, auch der beitragsbezogene Kontakt zur Redaktion ist möglich. Verknüpft wird das lineare Programm über Kontextmenüs, deren Nutzung frei in den Händen der Hörer liegt. Die neuen Inhalte von Digitalradio sind der Erfahrungswelt der modernen Mediennutzung angepasst.
Im Konzept der ARD spielen dementsprechend digitale Rundfunk-Sendernetze, das Internet und die Ultrakurzwelle eine gleichermaßen wichtige Rolle. Die Programmverbreitung ist so "hybrid" angelegt, wie es auch die modernen Empfangsgeräte sind, in denen zunehmend klassischer Rundfunkempfang und Internet-Technik unbemerkt ineinander übergehen.
Digitalradio ist letztlich das, was Sie daraus machen. In erster Linie ist es Ihre Auswahl des Empfangsgerätes, mit der Sie entscheiden, wie Sie Digitalradio nutzen wollen.
Seit August 2011 sind in vielen Gebieten Deutschlands die Programme des bundesweiten Ensembles zu empfangen. Von Beginn an dabei: die beliebten starken ARD-Programm-Marken sowie etliche Angebote, die über UKW nicht zu empfangen sind – in Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und im Saarland. Im September 2011 folgt Berlin (mit brandenburgischem Umland), in den letzten beiden Monaten des Jahres 2011 schließen sich Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und voraussichtlich Bremen an.
Ihr neues Empfangsgerät muss den DAB+ Standard unterstützen, in dem die neuen Digitalradio-Programme terrestrisch ausgestrahlt werden. Außerdem sollte es – viele Geräte bieten das an – über eine Verbindungsschnittstelle zum Internet verfügen, so dass Sie die künftigen Digitalradio-Angebote der ARD auch auf diesem Weg empfangen können.
Weiterführende und immer aktuelle Informationen finden Sie auf der neuen Digitalradio-Website www.digitalradio.de.
"DVB" bezeichnet technische Standards zur digitalen Übertragung von Fernseh- und Radioprogrammen und von fernsehgebundenen Zusatzdiensten.
DVB-Standards wurden unter anderem für die Verbreitung über Satellit, Kabel und Antenne konzipiert. Sie übertragen Bild und Ton in einer höheren Qualität, als auf analogem Wege möglich ist. Zudem nutzt DVB die vorhandene Bandbreite besser aus (» Digitales Fernsehen). Die DVB-Standards gehen zurück auf eine europäische Initiative und sind heute für digitales Fernsehen und digitalen Hörfunk weltweit verbreitet.
Heute dominieren zwei Technologien den Markt für "Fernsehgeräte": LCD- und Plasma-TV. Im Gegensatz zu klassischen Bildröhren können diese Flachbildschirme auch mit großen, hochauflösenden Displays hergestellt werden (» HDTV).
LCD-BILDSCHIRM
Bei einem "LCD-Bildschirm" (Liquid Crystal Display) wird das Bild erzeugt, indem die grundsätzlich weißen Bildpunkte (Pixel) abgedunkelt und mittels Farbfiltern eingefärbt werden.
PLASMA-BILDSCHIRM
Bei einem "Plasma-Bildschirm" werden die unterschiedlichen Helligkeiten der einzelnen Bildpunkte durch die Anregung selbstleuchtender Phosphore erzeugt.
IDTV
Fernseher, bei denen bereits ein Empfangsgerät für die klassischen Verbreitungswege Satellit, Kabel oder Antenne integriert ist, werden als "IDTVs" (Integrated Digital Television) bezeichnet.
"Free-TV" bezeichnet sowohl kostenloses als auch frei empfangbares Fernsehen. Gemeint ist das Fernsehangebot öffentlich-rechtlicher sowie privater, werbefinanzierter Programmanbieter.
PAY-TV
Im Unterschied dazu ist "Pay-TV" der Begriff für Fernsehprogramme, für die ein gesondertes Entgelt zu entrichten ist. Solche Programme werden verschlüsselt ausgestrahlt, für ihren Empfang ist eine Smartcard notwendig (» Verschlüsselung).
PAY-PER-VIEW
Eine spezielle Form von Pay-TV ist das "Pay-per-View"-Fernsehen. Der Zuschauer bezahlt nur für tatsächlich gesehene Sendungen, die zu einem angegebenen oder gewünschten Termin "freigeschaltet" (decodiert) werden. Typische Pay-per-View-Angebote sind Spielfilme, Sport- oder Konzertübertragungen.